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des Verbands für Reiterspiele Mounted Games Deutschland.

Die neue Saison klopft schon an die Tür. Auch in diesem Jahr gab es wieder einige Regelanpassungen, die in den nächsten Tagen online gestellt werden. Änderungen sind rot dargestellt. Hier zunächst die Regeländerungen, die die Abschnitte A. Allgemeine Turnierregeln und B. Allgemeine Spielregeln betreffen (Änderungen der einzelnen Spielregeln folgen in Kürze):

A. Allgemeine Bestimmungen für die Wettkampforganisation

2. Das Sattel- und Zaumzeug
Vorgeschrieben ist ein Sattel ohne Horn aus Leder oder Kunststoff mit Sattelbaum, Bügelriemen mit Sturzfedern und Bügeln (vgl. § 70A I LPO). Die Ponys sind auf Trense mit Reithalfter zu zäumen. Das Reithalfter soll leicht anliegen und darf weder die Atmung beeinträchtigen, noch die Maultätigkeit (Kauen) des Pferdes unterbinden. Bei geführten Spielen müssen die Zügel stets auf dem Hals des Pferdes liegen. Die zugelassenen Gebisse ergeben sich aus § 70B I LPO nebst zugehörigen Anlagen. Gebisslose Zäumungen oder sog. Halsringreiten sind nicht zugelassen. Gleitendes Ringmartingal und Halsriemen zum Aufspringen oder Runterlehnen (aus Leder oder Nylon) sind erlaubt. Stoßzügel, Ausbinder und ähnliche Hilfszügel dagegen verboten. Scheuklappen dürfen nicht verwendet werden. Sattel- und Zaumzeug müssen dem Pony angepasst, in einwandfreiem Zustand und zu jeder Zeit korrekt verschnallt sein.
Es steht dem Schiedsrichter frei, das Sattel- und Zaumzeug jederzeit zu inspizieren. Seine Entscheidung bezüglich der Zulässigkeit der Ausrüstung ist endgültig.
Bemerkung: So genannte Sicherheitssteigbügel sind kein Ersatz für Sturzfedern.

6. Die Offiziellen
6.1.
[…] Übertretungen dieser Regel durch Angehörige/Anhänger von Teilnehmern können zum Ausschluss der betreffenden Mannschaft/Paares/Einzelreiters führen.

B. Allgemeine Spielregeln

1. Spielfeldmarkierungen
[…] Wenn ein Spielfeld markiert ist, müssen umgestoßene/versetzte Geräte so platziert werden, dass sie innerhalb bzw. auf der Markierung stehen oder sie zumindest berühren. Wenn keine Markierung vorhanden ist, dann muss das Gerät in Flucht mit der entsprechenden Stangenreihe aufgestellt werden.
[…] An beiden Enden der Arena befindet sich eine 4,5 m breite Security Box. Diese dient dem ins Ziel/über die Wechsellinie kommenden Reiter als „Auslauf- und Bremsbereich“. In der Security Box darf sich zu keiner Zeit ein Reiter/Pony oder Offizieller aufhalten, außer das Reiter/Pony Paar, welches gerade das Spiel beendet hat und am Auslaufen/Bremsen ist. Hält sich ein Reiter/Pony oder ein Offizieller zu einem anderen Zweck als zum Bremsen/Auslaufen in der Security Box auf, so führt dies zu einer Elimination.

3. Die Übergabe
[…] 3.6. Bei der Übergabe sollten beide Reiter im Sattel sitzen. Dies bedeutet, dass sich der Reiter im oder über dem Sattel mit jedem Knie auf einer Seite des Sattels befindet. Die Knie müssen dabei unterhalb der Sitzfläche sein. Die Füße müssen nicht in den Steigbügeln sein. Wenn ein eindeutiger Versuch (Hand-zu-Hand) stattgefunden hat, die Übergabe jedoch misslungen ist, kann die Übergabe auch vom Boden aus erfolgen.

Absatz 4. „Geräte hinter der Wechsellinie“ ist mit Punkt 8. „Außer Position geratene Gegenstände“ zu einem Punkt verbunden worden. Daher wurden die weiter fortlaufenden Punkte neu nummeriert.

7. Außer Position geratene Gegenstände
Wenn ein Gerät, das normalerweise hinter der Wechsellinie auf dem Boden liegt, ins Spielfeld gestoßen oder geschoben wird, darf ein nachfolgender/beliebiger Reiter es aufnehmen, vorausgesetzt, dass er vor oder nach dem Aufnehmen die Wechsellinie überquert, bevor er das Spiel fortsetzt. Geräte können, wenn nötig, mit der Hand neu geordnet werden.

16. Wettereinfluss
16.1. Wenn sehr windiges Wetter herrscht, entscheidet der Schiedsrichter, ob Kegel, Tonnen, Eimer, usw. beschwert werden, um sie auf ihrer Markierung zu halten. Sollte dies nötig sein, müssen diese Bedingungen für alle folgenden Läufe gelten. Wenn aus diesem Grund die Geräte mit Gewichten beschwert werden, werden diese ebenfalls als Geräte betrachtet
16.2. Wenn ein Gerät auf Grund des Wetters außer Position gerät, muss der Linienrichter den Schiedsrichter hierauf durch Heben der Flagge während des Spiels aufmerksam machen. Das Spiel kann durch den Schiedsrichter abgebrochen und wiederholt werden.

20. Der Start
[…] Wenn der Schiedsrichter einen Reiter, der einen Fehlstart verursacht hat, hinter die 9-m-Linie zurückgeschickt hat, darf der Trainer ihn und sein Pony durch eine andere Reiter-/Ponykombination seiner Mannschaft ersetzen; auch in diesem Fall muss der Reiter jedoch aus dem Stand hinter der 9-m-Linie starten. Jeder Reiter muss beim Überqueren der Start-/Ziellinie oder der Wechsellinie, wenn er das Spiel oder seinen Teil des Spiels beginnt, im Sattel sitzen, mit Ausnahme beim „Laufen und Reiten“ und beim „Dreibeinrennen“. Im Sattel sitzen bedeutet, dass sich der Reiter im oder über dem Sattel mit jedem Knie auf einer Seite des Sattels befindet. Die Knie müssen dabei unterhalb der Sitzfläche sein. Die Füße müssen nicht in den Steigbügeln sein.

21. Das Finish
Der Reiter muss beim Überqueren der Start-/Ziellinie oder der Wechsellinie, wenn er das Spiel oder seinen Teil des Spiels beendet, im Sattel sitzen. Im Sattel sitzen bedeutet, dass sich der Reiter im oder über dem Sattel mit jedem Knie auf einer Seite des Sattels befindet. Die Knie müssen dabei unterhalb der Sitzfläche sein. Die Füße müssen nicht in den Steigbügeln sein. Alle Spiele werden in der Reihenfolge gewertet, in der der Kopf des letzten Ponys aus jedem Team, von jedem Paar oder des einzelnen Reiters die Ziellinie überquert. Die Ausnahme ist das „Dreibeinrennen“, bei dem das Überqueren der Start-/Ziellinie durch den letzten Reiter maßgebend ist. […]